
Während andere Chöre sich auf Kirchenlieder, Gospels oder Heimatlieder spezialisiert haben, hat sich „The Voices – Der Chor e.V.“ mit hauptsächlich englischen Popsongs der 70er, 80er und 90er, aber auch aktuellen Charthits eine Nische gesichert, die gerade die heute 30- bis 60jährigen Zuhörer begeistert.
Nach anfänglich eher einfachen Arrangements werden heutzutage immer häufiger ausgefallene, teils mehr als achtstimmige Adaptionen bekannter Popsongs bei Konzerten vorgetragen.
Einen wahren Höhepunkt erreichte unser künstlerisches Schaffen mit unserer Version des musikalischen Meilensteins „Music“ von John Miles. In der vermutlich weltweit ersten reinen Vokal-Fassung des im Original zu 70% durch ein Orchester getragenen Liedes übernehmen die Sängerinnen und Sänger die Aufgaben des Orchesters. Doch auch hier gilt immer noch: Ein falscher Ton darf durchaus mal sein – nur der Spaß am Singen darf niemals verloren gehen!
Ob Sommerfest oder Weihnachtsfeier, ob Städtetrip oder gemeinsamer Besuch im Phantasialand: der Chor bietet reichlich Gelegenheiten, um auch außerhalb des Singens miteinander Zeit zu verbringen und sich näher kennen zu lernen.
Beim jährlichen Chorwochenende wird nicht nur intensiv geprobt, sondern an den Abenden auch miteinander gespielt, gelacht und gefeiert. Geradezu Kultstatus hat inzwischen das Improvisationstheater, das viele verborgene Talente hervorbringt und die Lachmuskeln der Zuschauer gewaltig strapaziert.
Die Vereinsarbeit wird durch den achtköpfigen Vorstand getragen, dessen Vorsitz seit der Gründung im Jahre 1998 bis 2015 Dirk Stölben führte und seit 2015 Wiebke Kraus erfolgreich weiter führt.
Für die musikalische Leitung zeichnet Olaf Schumann verantwortlich, aus dessen Feder auch die meisten Chorarrangements stammen, die das Gesicht des Chores prägen.
Warum „The Voices – Der Chor e. V.“ der beste Chor der Welt ist
Dass junge Mütter auf die Frage, welches Kind wohl das schönste der Welt ist, üblicherweise das eigene nennen, ist wohl nur wenig verwunderlich.
Insofern verwundert es wohl auch erstmal nicht, wenn ich als Chorleiter sage, dass in meinen Augen dieser Chor der beste der Welt ist. Auch wenn ich beileibe keine „junge Mutter“ mehr bin.
Aber warum denke ich das? Wo es doch sicherlich viele Chöre gibt, die exakter intonieren, noch anspruchsvollere Arrangements singen oder Endungen, Pausen und Artikulationszeichen nicht nur als reine Option sehen.
Die Antwort steckt in unserem Motto „… denn ‚nur singen‘ war gestern!“.
Dieser Chor ist für mich der beste Chor der Welt, weil wir nicht nur miteinander singen, sondern auch miteinander lachen, weinen, Blödsinn machen und trauern können. Weil wir einander respektieren, füreinander einstehen und da sind, wenn jemand mal nicht mehr weiter weiß. Wir lassen niemanden zurück, nur weil er oder sie eine Altersgrenze überschritten hat oder die gesundheitlichen Einschränkungen zunehmen.
Für mich ist „The Voices – Der Chor e. V.“ der beste Chor der Welt, weil ich nicht nur ahne, sondern aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß, dass Ihr alle, also jede(r) unserer Sängerinnen und Sänger, nicht nur den Gesamtklang des Chores verschönert, sondern diese Welt zu einem besseren Ort macht. Und das nicht mit viel Anstrengung, sondern einfach nur, weil Ihr so seid, wie Ihr seid. Und dafür bin ich Euch unglaublich dankbar.
Eine Sopranistin hat vor nicht allzu langer Zeit einem potenziellen neuen Mitglied zugeflüstert: „Dieser Chor ist etwas ganz Besonderes!“. Und dem kann ich nur zustimmen. Denn Ihr habt alle Euer Herz am rechten Fleck. Und das ist gerade – aber nicht nur – in der heutigen Zeit wertvoller als jede korrekt gehaltene Pause.
Herzlichst,
Euer Olaf
Warum wir gerne im Chor singen
Im Chor zu singen, bedeutet für uns, Teil von etwas Größerem zu sein. Als gemischter Chor schätzen wir die Vielfalt unserer Stimmen und Persönlichkeiten – von jung bis alt. Wenn viele Stimmen zu einem gemeinsamen Klang verschmelzen, entsteht eine besondere Energie, die man nicht erklären muss – man spürt sie einfach. Musik verbindet, berührt und schenkt Momente, die lange nachklingen – ganz unabhängig von Alter oder Stimme.
Was sagen unsere 4 Stimmen dazu?
Wir singen im Chor aus Freude an der Musik, an der Gemeinschaft und an den besonderen Momenten, die nur gemeinsames Musizieren entstehen lässt. Dabei bilden wir das tragende Fundament, das unseren Liedern Tiefe, Wärme und Halt gibt und Rhythmus mit Harmonie verbindet.
(Bass)


Das gemeinsame Singen lässt die Last des Alltags abfallen, und wenn sich dann die einzelnen Stimmen zu einem Gesamtklang zusammenfügen, kommt die Gänsehaut… und die feste Gewissheit, Teil einer fantastischen Gemeinschaft zu sein.
(Tenor)
Wenn wir singen, lassen wir den Alltag für einen Moment draußen. Statt To-do-Listen gibt es Takte, statt Stress gibt es Harmonien. Nach jeder Probe geht es beflügelt nach Hause. Mit Freude und Zusammenhalt tragen wir uns gegenseitig – musikalisch und menschlich.
(Alt 1 & 2)


Wir singen Sopran, weil wir dort Teamwork `auf höchstem Niveau´ leisten. Wir sehen die Noten und denken `viel zu hoch´ und machen´s trotzdem. Oft tragen unsere Stimmen die Melodie, aber erst durch den Gesamtklang mit den anderen Stimmen wird es ein musikalischer Genuss.
(Sopran 1 & 2)
Ehemalige Mitglieder der norwegischen Jugendbewegung „Ten Sing“, die einige Jahre zuvor hier die Jugendarbeit bereichert hatte, und neue Freunde des Chorgesangs im Bereich Pop fanden sich zusammen, um dem Begriff „Chor“ im Erftkreis ein neues Gesicht zu verleihen.
Mit jährlichen abendfüllenden Konzerten sowie Auftritten bei Hochzeiten, Konfirmationen und Jubiläen gelang es, uns eine kleine aber feine Fangemeinde zu schaffen.